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Stiefmütter leisten wirklich erstaunliches, denn auf ihnen lastet eine hohe Verantwortung. Sie sollen nett und freundlich sein und sich am besten nicht zu sehr einmischen, aber die Patchwork-Familie finanziell unterstützen ist durchaus erlaubt. Sie sind den Streitigkeiten innerhalb der Ex-Partner ausgesetzt und müssen sich mit teils unerzogenen und unverschämten Stiefkindern beschäftigen. Warum dürfen sie dann nicht auch einmal böse sein, sich den Vorstellungen anderer entziehen und einfach ihr Ding machen? Ich würde sagen, dass ich mich durchaus als böse Stiefmutter sehe ;-). Warum, erzähle ich dir in meinen heutigen Beitrag.

 

  1. Ich meckere und motze ständig rum!

Oh ja,  ich nenne es einfach mal das Eltern-Tourette. Von morgens bis abends findet sich aber immer etwas, woran man rumnörgeln kann. Frische gewaschene Kleidung landet wieder im Waschraum, weil das Stiefkind während seiner Aufräum-Aktion einfach den ganzen Plundern nimmt und aus dem Sichtfeld schafft.

 

  1. Ich bevorzuge meine leiblichen Kinder!

Meine beiden Kinder sind 3 und 5 Jahre. Langsam klappt es mit dem Anziehen und Waschen. Auch die Brote beim Frühstück können sie teilweise ohne Hilfe schmieren und belegen. Abends bringe ich sie dann zu Bett und kuschle mich an sie.

 

  1. Ich nehme ihnen den Vater weg!

Mein Mann arbeitet Wochentags bis relativ spät in den Abend hinein. Er unterstützt mich beim Zubettbringen der Kleinsten. Im Anschluss sitzen wir im Wohnzimmer und unterhalten uns oder schauen fern. Die Großen sitzen in ihren Zimmern und zocken auf der Playstation oder Skypen mit Freunden.

 

  1. Ich mache keine Schulbrote!

Ich stehe morgens früh auf und gehe mit dem Hund raus. Anschließend mache ich für die Kleinsten die Tasche für den Kindergarten fertig. Dann ziehe ich die Kleinen an, bringe sie zum Kindergarten und fahre dann zur Arbeit. Die Großen schlafen bis ca. 10 Minuten vor Abfahrt des Vaters, der sie zur Schule fährt.

 

  1. Ich räume nicht die Kinderzimmer auf!

Bei einem Haus von 160qm inkl. Küche und 3 Bädern bin ich eigentlich die ganze Woche beschäftigt, zu saugen, zu wischen und aufzuräumen. Schnell ist die Woche rum und ich beginne wieder von vorne.

 

  1. Ich habe ständig schlechte Laune!

Der Tag beginnt um vor sechs und endet meist um 22 Uhr. Lange Pausen habe ich nicht, denn das Patchwork-Leben muss durchorganisiert sein. Der Kühlschrank muss voll und auch die Wäsche frisch gewaschen sein. Zudem soll ausreichend Geld für Freizeitaktivitäten und Goodies zur Verfügung stehen.

 

Kennst du auch solche Situationen? Welche Punkte machen dich zu einer bösen Stiefmutter. Schreibe diese Info`s gern in die Kommentare.